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Ohne Scheibe fehlt Schutz - Bürgermeister bestraft Fahrgäste

Stadt beseitigt Vandalismuschäden an Wartehallen bewusst erst nach Monaten

Ist das im Sinne des Erfinders? Zwar steht an der Bushaltestelle eine Wartehalle, aber gegen Wind und Wetter schützt sie nur sehr eingeschränkt. Denn es fehlt die eine oder andere Scheibe. Und das über Monate an mehreren Stellen . „Wir haben bewusst auf Zeit gespielt“, sagt Bürgermeister Dirk Stochla in der HNA (03.10.07) Erst jetzt wurden die Elemente aus Sicherheitsglas durch Mitarbeiter des Bauhofs erneuert.

Denn im Rathaus hatte man wohl den Eindruck gewonnen, je schneller kaputte Scheiben ersetzt werden, desto schneller werden sie mutwillig wieder zerdeppert. Es scheint, als fühlen sich jene geradezu provoziert wieder zuzuschlagen, die schon zuvor für den Schaden gesorgt hatten, auf Kosten der Stadt und somit der Steuerzahler. Nach dem Motto „mal sehen, wie schnell die jetzt wieder reparieren“, glaubt der Bürgermeister. Auf dieses Spiel wolle sich die Stadt nicht länger einlassen, so der Bürgermeister lt. HNA-Bericht vom 03.10.07

 

Also ließ man sich Zeit mit der Reparatur. Denn jene, „die fünf Minuten ihren Spaß an der Zerstörung hatten, sind möglicherweise auch jene, die diese Unterstände auch nutzen. Und bekamen in den letzten Wochen am eigenen Leibe zu spüren, wenn es regnet rein und zieht. Dies war natürlich auch bei all jenen der Fall, die lediglich auf ihren Bus warteten.

Anmerkung: ???? Was für eine Logik!   

„Bei diesen Nutzern müssen wir um Verständnis bitten, dass es Beeinträchtigungen gab, weil wir nicht gleich repariert haben“, sagt Stochla.

Aber wie gesagt, es ging um jene, die immer wieder für Vandalismusschäden sorgen und Scheiben an den Wartehallen einschlagen. Bei denen hofft die Verwaltung auf einen erzieherischen Effekt. Ob mit nachhaltigem Erfolg, muss sich noch zeigen. Fest steht laut Stochla aber, in den letzten Monaten, in denen man die Unterstände an den Haltestellen nicht erneuerte, „hatten wir keine weiteren Beschädigungen“.    Wiederum eine große Logik!!!

Jetzt also die Reparatur. Insgesamt zwölf Scheiben hat die Stadt geordert, Kosten 3500 Euro.

Jetzt hofft Bürgermeister Stochla, „dass die Scheiben an unseren 22 Wartehallen länger ganz bleiben“. (HNA)

Dazu sollte man endlich sinnvolle Maßnahmen ergreifen und einen freiwilligen Polizeidienst einführen, meint die CDU Fraktion Vellmar 

Ohne Scheibe fehlt Schutz
Stadt beseitigt Vandalismusschäden an Wartehallen bewusst erst nach Monaten

Vellmar. Ist das im Sinne des Erfinders? Zwar steht an der Bushaltestelle eine Wartehalle, aber gegen Wind und Wetter schützt sie nur sehr eingeschränkt. Denn es fehlt die ein oder andere Scheibe. Und das an mehreren Stellen, über Monate. "Wir haben bewusst auf Zeit gespielt", sagt Bürgermeister Dirk Stochla. Erst jetzt wurden die Elemente aus Sicherheitsglas durch Mitarbeiter des Bauhofs erneuert.




Denn im Rathaus hatte man den Eindruck gewonnen, je schneller kaputte Scheiben ersetzt werden, desto schneller werden sie mutwillig wieder zerdeppert. Es schien, als fühlten sich jene geradezu provoziert wieder zuzuschlagen, die schon zuvor für den Schaden gesorgt hatten, auf Kosten der Stadt und somit der Steuerzahler. Nach dem Motto "mal sehen, wie schnell die jetzt wieder reparieren", glaubt der Bürgermeister. Auf dieses Spiel wollte sich die Stadt nicht länger einlassen.
Also ließ man sich Zeit mit der Reparatur. Denn jene, "die fünf Minuten ihren Spaß an der Zerstörung hatten, sind möglicherweise auch jene, die diese Unterstände auch nutzen. Und bekamen in den letzten Wochen am eigenen Leibe zu spüren, es regnet rein und zieht. Dies war natürlich auch bei all jenen der Fall, die lediglich auf ihren Bus warteten. "Bei diesen Nutzern müssen wir um Verständnis bitten, dass es Beeinträchtigungen gab, weil wir nicht gleich repariert haben", sagt Stochla.
Aber wie gesagt, es ging um jene, die immer wieder für Vandalismusschäden sorgen und Scheiben an den Wartehallen einschlagen. Bei denen hoffte die Verwaltung auf einen erzieherischen Effekt. Ob mit nachhaltigem Erfolg, muss sich noch zeigen. Fest steht laut Stochla aber, in den letzten Monaten, in denen man die Unterstände an den Haltestellen nicht erneuerte, "hatten wir keine weiteren Beschädigungen".
Jetzt also die Reparatur. Insgesamt zwölf Scheiben hat die Stadt geordert, Kosten 3500 Euro. Allein an der Haltestelle Lärchenweg an der Harleshäuser Straße waren vier von insgesamt fünf Scheiben zerstört und von Michael Brede, Thorsten Heidenreich und Jürgen Kuntze vom städtischen Bauhof neu einzusetzen. Dank spezieller Halterungen gehe das relativ schnell, sagt Brede, gelernter Glaser, der sonst mit einer Kehrmaschine die Stadt reinigt. "Gut, dass es nicht regnet", sagt Brede. Trotz spezieller Handschuhe können die 40 bis 50 Kilogramm schweren Scheiben bei Nässe leicht aus den Händen rutschen.
Jetzt hofft Bürgermeister Stochla, "dass die Scheiben an unseren 22 Wartehallen länger ganz bleiben". (mic)
02.10.2007 | An den Anfang der Seite

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Von ÖPNV-Nutzer am Montag, 08.10.2007 um 10:05 Uhr
Ohne Scheibe fehlt Schutz
Der Bürgermeister Stochla benimmt sich wie ein Provinzfürst im Mittelalter. Er bestimmt, wann was reperiert wird. Er bestraft auch die, die nichts für die Vandalismusschäden können. Das nennt man Sippenhaft. Aber man könnte noch mehr Geld sparen und noch besser erziehen, in dem man andere Sachen auch verfallen lässt. Lieber Bürgermeister Stochla: Ich wähle Sie nicht mehr.

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Von Bubi am Montag, 08.10.2007 um 20:19 Uhr

Re: Ohne Scheibe fehlt Schutz
Ohne Scheibe fehlt Schutz

Es hat sich bei ÖPNV Betrieben bewährt so zu handeln wie in Vellmar.
Bei häufig auftreteten Vandalismusschäden (besonders während der Sommerferien!!!) muss erstmal Ruhe entstehen bevor repariert wird.
Was hat der ÖPNV Nutzer davon wenn jede Woche ein neuer Fahrplan oder Mülleimer montiert wird, dieser aber nur 12 Std lebt???
"Null Tolleranz" - Damit hat man New York wieder sicher gemacht. Schäden wurden sofort beseitigt, um klar zu machen randalieren bringt keine Aufmerksamkeit.

 

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