Die Vellmarer CDU-Fraktion hat zur Stadtverordnetenversammlung am 14. Dezember 2020 einen Antrag gestellt, mit dem der Magistrat der Stadt beauftragt wird, zu prüfen, welche Kosten für die Stadt entstehen, wenn es innerhalb Vellmars einen gebührenfreien Busverkehr für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt gäbe. Ein Beispiel dafür könne der Busverkehr in der Gemeinde Espenau sein. Wichtig wäre es, wenn das Ergebnis der Prüfung spätestens bis zu den Beratungen des Haushalts 2021 vorläge.
Vellmar hat mit der Straßenbahn eine hervorragende Anbindung an das Netz des NVV. Zusätzlich gibt es noch mehrere Buslinien, die Vellmar mit den angrenzenden Kommunen verbinden. Trotzdem sind nach Auffassung der CDU-Fraktion die innerstädtischen Verkehrsverbindungen sowie die Anbindung einzelner Gebiete in der Stadt an das vorhandene Nahverkehrssystem ausbaufähig. „Gerade vor dem Hintergrund des demographischen Wandels aber vor allem auch wegen des Klimawandels ist es notwendig, über neue Mobilitätsmöglichkeiten in unserer Stadt nachzudenken“, sagte der Fraktionsvorsitzende Michael Stöter. Auch die Stadt bisher schon einen erheblichen finanziellen Beitrag an den NVV für die bestehenden Verbindungen bezahle, lohne es sich, darüber nachzudenken, ob man nicht mit der Einrichtung eines für die Bürgerinnen und Bürger gebührenfreien Busangebots, die Mobilität steigern und nebenbei auch etwas für den Klimaschutz tun könne. Dafür gibt es in der Region viele verschiedene Praxismodelle und die Verwaltung werde nun mit diesem Antrag aufgefordert, der Stadtverordnetenversammlung Kostenvorschläge für ein für Vellmar passenden Modell zu unterbreiten, so Stöter weiter. Auf dieser Basis könne man dann im kommenden Jahr eine entsprechende Entscheidung treffen. „Dies wäre ein erster Schritt in die richtige Richtung. Mittelfristig müsse man gemeinsam mit dem NVV und den anderen Kommunen über zukunftsfähige Modelle nachdenken, um künftig möglichst Leerfahrten zu vermeiden und ein zeitlich und örtlich bedarfsgerechtes Angebot an umweltfreundlicher Mobilität für alle zu ermöglichen“, sagte Stöter abschließend.

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