Die Vellmarer CDU-Fraktion hat zur Stadtverordnetenversammlung am 14. Dezember 2020 einen Antrag gestellt, mit dem der Magistrat der Stadt beauftragt wird, spätestens mit dem nächsten Haushalt im kommenden Jahr eine Informationsbroschüre zu erstellen, in der die wichtigsten Einnahmen und Ausgaben der Stadt transparent nachvollziehbar sind. Ein Vorbild hierfür könnte die Broschüre „Was kostet Baunatal?“ der Stadt Baunatal sein.
Bisher ist über die Homepage der Stadt Vellmar nur die vollständige städtische Haushaltssatzung einsehbar, die aber nach Auffassung der CDU-Fraktion für die Bürgerinnen und Bürger nicht transparent genug sei. „Wir wollen, dass künftig jede und jeder Interessierte an der Vellmarer Kommunalpolitik und den städtischen Finanzen auf einen Blick transparent, unkompliziert und nachvollziehbar erkennen kann, wie sich die Einnahmen und Ausgaben der Stadt darstellen“, betonte der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael Stöter. Dabei sei die entsprechende Broschüre der Stadt Baunatal ein gutes Beispiel. Übersichtlich und mit entsprechenden Grafiken könne dort jeder auf einen Blick nachvollziehen, welche Einnahmen und Ausgaben die Stadt im Jahr hat. Zusätzlich würden noch die wichtigsten Einrichtungen mit den jeweiligen Kosten ansprechend dargestellt. „Auch für Vellmar wäre es wichtig, wenn zukünftig jeder problemlos sehen könnte, welche Aufwendungen beispielsweise für die Bäder, die Kinderbetreuung und die weiteren kommunalen Einrichtungen und Leistungen nötig sind“, erklärte Stöter. Welche Inhalte konkret für Vellmar in einer solchen Broschüre dargestellt würden, könne man auch im Rahmen der Haushaltsberatung im kommenden Jahr diskutieren. Er freue sich jedenfalls auf einen entsprechenden Vorschlag der Verwaltung.
„Ich bin davon überzeugt, dass die Bürgerinnen und Bürger nicht nur ein Anrecht darauf haben, klar erkennen zu können, was mit ihrem Geld gemacht wird, sondern dass es auch das Verständnis für sowie das Interesse an der Kommunalpolitik steigert, wenn es hier künftig mehr Transparenz gibt“, sagte der Fraktionsvorsitzende abschließend. Letztlich könne die Stadt nur das Geld ausgeben, was sie den Bürgerinnen und Bürger vorher abgenommen hat.

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