Der Vorsitzende der CDU Vellmar Axel Menche gratulierte dem Vellmarer Bürgermeister Manfred Ludewig (SPD) im Namen des Stadtverbands zu seiner Wiederwahl am 1. November. Er wünsche ihm für seine zweite Amtszeit viel Erfolg und verband dies mit der Hoffnung, dass er sich für die Belange aller Bürgerinnen und Bürger einsetzen werde. „Nachdem bereits während des Wahlkampfs einige Ideen der CDU übernommen wurden, wäre es schön, wenn nun auch während der Amtszeit häufiger andere Ideen eine Chance bekämen und auch kritische Bürger ernster genommen werden“, so der CDU-Vorsitzende.
Gleichzeitig dankte Menche dem CDU-Kandidaten Michael Stöter für einen herausragenden engagierten Wahlkampf. Es sei schade, dass der beabsichtigte Neuanfang für Vellmar mit einem anderen Bürgermeister nicht gelungen sei, aber Michael Stöter habe immerhin das beste Ergebnis eines nicht-SPD-Bewerbers in Vellmar seit der Einführung der Direktwahl vor knapp 30 Jahren erzielt. Darauf könne man aufbauen und es sei auch eine gute Grundlage für den Wahlkampf zur Kommunalwahl am 14. März 2021. Dann gehe es darum, dass die CDU insgesamt ein möglichst starkes Ergebnis erhalte und damit die absolute SPD-Mehrheit beendet werde. Dies sei eine wichtige Voraussetzung, um in den kommenden Jahren gemeinsam das Beste für unsere Stadt zu erreichen, so Menche weiter. In vielen Gesprächen während des Wahlkampfs sei eine Unzufriedenheit mit der derzeitigen Situation erkennbar gewesen und die CDU bleibe auch künftig die Stimme derjenigen, die konstruktive Veränderungen wollten. Sein Dank gelte selbstverständlich auch den vielen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern innerhalb und außerhalb der CDU, die durch ihren Einsatz zu diesem guten Ergebnis beigetragen hätten.
Enttäuschend sei aber auch die geringe Wahlbeteiligung am 1. November gewesen. „Dass fast 60 Prozent der Wählerinnen und Wähler in Vellmar nicht zur Wahl gegangen sind, beweist aber auch, dass unsere Forderungen nach mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz wichtig und hochaktuell sind“, sagte Menche. Nur wenn die Bürgerinnen und Bürger stärker an den kommunalpolitischen Entscheidungen beteiligt würden und diese durch eine größere Transparenz seitens des Bürgermeisters und der Verwaltung besser nachvollziehbar würden, steige auch wieder das Interesse der Menschen an der Politik, so Menche. Das müsse auch im Interesse aller demokratischen Parteien liegen.

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